
Begleiter für ein ganzes Leben: Essteller von Hering Berlin
Es ist und bleibt, ganz klassisch, eines der großen Träume fast jeder jungen Frau, fast gleichauf mit dem Hochzeitskleid: das erste eigene große Speiseservice mit einer endlosen Reihe perfekt aufeinander abgestimmter Essteller. Nicht umsonst stehen Teller, Platten und Vorlegeschalen, Schüsseln und Terrinen ganz oben auf der Liste der beliebtesten Hochzeitsgeschenke. Solche Stücke begleiten Paare, aber auch gastfreundliche Singles durch ein ganzes Leben und schmücken nicht selten auch noch die festlich gedeckten Tische von Kindern und Enkeln. Gerade deshalb sind bei einem solchen „Lebens-Service“ höchste Qualität, edelstes Porzellan und Zeitlosigkeit von immenser Bedeutung. Dass diese Eigenschaften nicht immer Hand in Hand mit einem sehr traditionellen Erscheinungsbild gehen müssen, beweisen die modernen Manufaktur-Porzellane von Hering Berlin, die sich an alle Design-Liebhaber wenden.
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Essteller nach Entwürfen von
Stefanie Hering sind schlicht –
oder opulent dekoriert
Essteller nach Entwürfen der Designerin und Keramikmeisterin Stefanie Hering spannen einen breiten stilistischen Bogen vom schlichten Weiß bis zum opulenten Dekor. Sie fußen samt und sonders auf den Stilmitteln moderner Gestaltung und wurzeln dennoch auch in den Traditionen der reinen Handarbeit der großen Porzellan-Manufakturen, die im 18. Jahrhundert entstanden.

Speisegewohnheiten im Mittelalter:
Vom Brot-„Teller“
bis zum Zinngeschirr
Zu dieser Zeit entsprachen die Tafelgewohnheiten weitestgehend bereits den Speiseritualen, wie wir sie heute kennen; damals allerdings war die Art, dass sich jeder Gast an einen Platz mit aufgedecktem Besteck und bereitgestellten Tellern setzte, noch relativ neu. Im Mittelalter hat es nicht einmal Essteller in unserem heutigen Sinn gegeben: Vor jedem Gast lag ein Brett mit einem Stück Brot, auf das Fleisch oder Fisch gelegt wurden. Um das Servieren zu erleichtern, standen zwischen den Gästen Holz- oder Zinnteller, auf denen Speisen zwischendurch abgelegt werden konnten.
Speiseteller aus Keramik:
ein Erbe der Mauren
Teller aus Keramik gelangten erst mit der islamischen Expansion im 13. Jahrhundert nach Europa, besonders nach Spanien und Mallorca. Diese spanisch-maurische „Majolika“ wurde zur Renaissance-Zeit in Italien populär – die Keramiken, die dort nach Vorbild der „Majolika“ entstanden, wurden nach ihrem Entstehungsort Faenza „Fayence“ genannt. Ab diesem Zeitpunkt waren Essteller feste Bestandteile jeder Mahlzeit und dienten bei großen Einladungen zugleich auch der Repräsentation. Die Entdeckung der Porzellanherstellung nach chinesischem Vorbild Anfang des 18. Jahrhunderts schließlich machte den Weg frei für Speiseteller, wie wir sie heute gewohnt sind.


Platzteller und Essteller: Heute gerne etwas größer
Traditionell hat ein Essteller 23 bis 25 Zentimeter im Durchmesser, ein „amerikanischer“ Speiseteller 26 Zentimeter und ein Platzteller – eine Erfindung aus der Hotellerie, die erst im Lauf der 1980er-Jahre auch auf privaten Tafeln Einzug hielt – 28 Zentimeter. Ergänzt wird ein solches Gedeck durch einen aus England übernommenen Brotteller von klassisch 16 Zentimetern Durchmesser. In den letzten zwanzig, dreißig Jahren hat sich dieser Maßstab, vor allem durch den Einfluss der Gourmet-Cuisine, verschoben. Nun wird generell größeren Esstellern der Vorzug gegeben. Eine Tatsache, der vor allem die – von Hand gefertigten – Manufaktur-Essteller von Hering Berlin Rechnung tragen: Bei Stefanie Hering misst der Essteller 29 Zentimeter, der auch als Platzteller einsetzbare große Essteller 32 Zentimeter und der Kuchen- und Brotteller 18 Zentimeter.

Moderne Tendenzen, neue Ansätze –
und die Tradition als Basis
Dies ist aber nicht der einzige Punkt, in dem Stefanie Hering Tendenzen modernen Porzellandesigns aufgreift, verblüffend neue Ansätze entwickelt und diese dennoch mit der traditionsreichen Manufaktur-Herstellung von Porzellan verbindet. Auch ihr Umgang mit Dekoren ist, bei den Esstellern wie auch bei den restlichen Elementen eines Speiseservices, höchst innovativ und bereits vielfach mit internationalen Designpreisen ausgezeichnet worden – unter anderem mit der höchsten Ehrung ihres Herkunftslandes, dem „Designpreis der Bundesrepublik Deutschland“.



Weiße Essteller von Hering Berlin:
Schlichte Begleiter mit
subtilen Dekoren
Manche ihrer Collectionen sind, trotz ihrer innovativ-schlichten Gestaltung dem klassischen Prinzip des „einheitlichen“ Services verpflichtet. Die Essteller des rein weißen Speiseservices „Velvet“ beispielsweise bestechen alle durch den dezenten Kontrast vom handgeschliffenen, zart rauen Biskuitporzellan des Randes und dem schmelzend glatten Spiegel der glasierten Anrichtefläche. Auch „Pulse“ setzt auf ein einheitliches, weißes Dekor – hier gesellt sich zu den glasierten Anrichteflächen der Essteller ein leicht haptisches Ringmuster, das dadurch entsteht, dass einzelne Porzellanpartien mit einer Schellack-Schicht abgedeckt und die freibleibenden Zonen danach per Hand ausgewaschen werden.




Essteller der Collection „Soda“:
Ringelspiel in Blau
Auch das Dekor der Collection „Soda“ mit feinen, den Rand der Teller umlaufenden Kobaltlinien, bleibt bei einem konsequenten Gestaltungsprinzip, variiert dieses aber je nach Art der Teller: Beim Essteller liegt der Hauptakzent auf einer doppelt geführten Linie im äußeren Drittel des Tellerrandes. Der Platzteller bündelt die Linien im näheren Umfeld der Anrichtefläche. Auch beim Kuchen- und Brotteller findet sich der Akzent eher im inneren Bereich des Tellerrandes, allerdings ist die Anordnung gezielt rhythmisiert, so dass sich die Linien hier zu bewegen scheinen.


Wenn sich Essteller und
Platzteller optisch ergänzen
Bei „Granat“, einem weiteren Kobalt-Dekor von Hering Berlin, ergänzen sich Essteller und Platzteller subtil zu einem skizzenhaft angedeuteten Granatapfel. Die arabisch inspirierte Collection „Alif“ setzt bei Essteller und Platzteller zwar zweimal auf das gleiche Muster. Doch wird das Motiv auf dem Rand des Platztellers raumgreifend nebeneinandergesetzt, während es beim Platzteller verdichtet und überlagert aufgemalt wird. Die Jagdcollection „Piqueur“ schließlich, die in Zusammenarbeit mit dem Gourmetkoch Harald Rüssel entstand, wartet mit nicht weniger als drei verschiedenen Tiermotiven für die Essteller sowie vier Motiven für die Platzteller auf. So kann sich jeder seine liebsten Motivkombinationen für Essteller und Platzteller individuell zusammenstellen.


Mix & Match: Essteller und
Platzteller immer neu kombiniert
Dieses System des „Mix & Match“, das Hering Berlin als einziger Hersteller von hochwertigen Manufakturporzellanen anbietet, prägt gerade im Bereich der Essteller und Platzteller das gesamte Spektrum: Collectionen wie „Silent Brass“, „Blue Silent“, „Silent Iron“, aber auch „Illusion“ sowie „Polite Gold“ und „Polite Platin“ wurden von Designerin und Keramikmeisterin Stefanie Hering nicht so sehr als für sich stehende Service konzipiert, sondern vor allem zum Kreieren von Kombinationsmöglichkeiten. Platzteller von „Illusion“ – Essteiler von „Silent Brass“; Platzteller von „Blue Silent“ – Essteller von „Alif“, „Soda“ oder „Granat“; Platzteller von „Silent Iron“ – Essteller von „Ocean“: Der Phantasie, dem eigenen Geschmack und der Lust, immer wieder neues auszuprobieren, setzt Stefanie Hering mit ihrer breiten Auswahl handgefertigter und auch per Hand dekorierter Platz- und Essteller keine Grenzen. Probieren Sie es aus!





